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RGB: Regionalverband engagiert sich deutlich beim Bahnhof Braunschweig-Gliesmarode

RGB: Regionalverband engagiert sich deutlich beim Bahnhof Braunschweig-Gliesmarode

eschluss im Verbandsausschuss des Regionalverbandes.

Die Mitglieder des Verbandsausschusses des Regionalverbands Großraum Braunschweig gaben in ihrer heutigen Sitzung grünes Licht für ein weiteres Projekt rund um den Gliesmaroder Bahnhof: Der Verband wird ein Dach über den Bahnsteigen finanzieren und damit den Bahnhof für seine zukünftige Bedeutung vorbereiten.

Der Ausbau des Bahnhofs Gliesmarode zu einem modernen Netzknoten ist seit langem beschlossene Sache; die erste Phase der Bauarbeiten hat Ende März 2020 durch die Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG) mit der Verlegung der Bushaltestelle an der Hans-Sommer-Straße begonnen. Der erste Schritt zur Verknüpfung und Bündelung von Bahn-, Regional- und Lokalverkehr im Osten Braunschweigs ist damit gemacht.

An dem aufwändigen Projekt sind – neben der BSVG und der Stadt Braunschweig – die Deutsche Bahn und der Regionalverband für den Bahnhofsbereich beteiligt. Die Pläne dafür und die damit einhergehende Förderung des Landes Niedersachsen orientieren sich an den Richtlinien der Deutschen Bahn. Ralf Sygusch, Verbandsdirektor des Regionalverbandes, entwirft jedoch ein vorausschauendes Bild über die jetzt geltenden Vorgaben hinaus: „Wir wollen nicht nur den Pflichtteil erfüllt sehen, denn in dem Verkehrsknotenpunkt Gliesmarode erkennen wir sehr viel Potenzial. Daher sind wir der Auffassung, dass das, was technisch gefordert ist, oft nicht ausreicht, um eine zeitgemäße und zukunftsorientierte Umsteigeanlage zu schaffen.“

Die 600 erwarteten Ein- und Ausstiege erfordern laut Richtlinie lediglich zwei Wetterhäuschen. Mit der ‚Ausweitung der Angebote im Regionalverkehr sollen die Fahrgastzahlen jedoch zukünftig auf knapp 1500 je Tag ausgebaut werden – dafür möchte der Regionalverband vorbereitet sein: „Wenn heute einmal alles in die Hand genommen wird, sollte auch alles für die fortschreitende Verkehrswende vorbereitet werden – diese Strategie ist unserer Meinung nach sinnvoll. Daher jetzt das Dach mitbauen.“ Die dafür veranschlagten Kosten würden sich auf ca. 450.000 Euro belaufen und komplett vom Regionalverband übernommen werden. Dafür hat sich der Verbandsausschuss mit dem heutigen Beschluss ausgesprochen, so dass das Dach gleichzeitig mit der Modernisierung der Verkehrsstation ab Mai 2021 gebaut werden kann.

Quelle: RGB
07.05.2020

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