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ÖPNV: Bahnhof Schandelah rückt in den Focus des ÖPNV

ÖPNV: Bahnhof Schandelah rückt in den Focus des ÖPNV

Bereits vor mehr als 15 Jahren wurde vom Destedter Ortsrat unter der damaligen Leitung des CDU-Ortsbürgermeisters Uwe Feder der Antrag an die Gemeinde gerichtet, den Bahnhof Schandelah durch eine Verlängerung der Buslinie über Gardessen intensiver in den ÖPNV einzubinden.

Zuletzt wurde durch die CDU/F.D.P.-Gruppe der Antrag zur Ratssitzung am 21. Februar 2017 gestellt, alle Anstrengungen zu unternehmen, den öffentlichen Nahverkehr in der Gemeinde weiter zu fördern, insbesondere eine Anbindung des Bahnhofes Schandelah an das Liniennetz des Verkehrsverbundes weiter zu verfolgen.

Nun endlich zeigen die Bemühungen seitens der CDU/F.D.P.-Gruppe zu fruchten.

Wie ein Vertreter des Regionalverbandes in der jüngsten Sitzung des Jugend-, Sport-, Sozial- und Kulturausschuss der Gemeinde berichtete, arbeite man zurzeit an neuen Strategien für die Mobilität in ländlichen Gebieten, um den Herausforderungen des demografischen Wandels zu begegnen und aus ökologischen Gründen für den verstärkten Einsatz des ÖPNV zu werben. Dabei hat er insbesondere flexible Bedienungsangebote mit barrierefreien Kleinbussen im Fokus. Sie sollen verstärkt Teil des ÖPNV-Angebotes in ausgewählten Bediengebieten werden. Die Gemeinde Cremlingen wird dabei Experimentierraum im Rahmen dieses neuen Angebotes.

Das Land Niedersachsen stellt hierfür Fördermittel zur Verfügung, die die Einrichtung von diesen Verkehren, teils ohne festen Fahrplan, ermöglichen. Dabei werden Fahrtwünsche von den Fahrgästen per App, Internet oder Telefon übermittelt und eine Software berechnet die optimale Route für die Kleinbusse, die über max. 8 Sitzplätze verfügen. An das dafür erforderliche Dispositionssystem werden somit hohe Anforderungen gestellt.

Dieses neue Angebot wird dabei den Umsteigepunkt des Bahnhofes Schandelah in den Focus rücken. Dadurch werden auch kleinere Orte besser an die bereits bestehenden Linienverkehre nach Braunschweig, Wolfsburg und Helmstedt/Magdeburg angebunden. Um die Fußwege für die Fahrgäste zu verkürzen, wird erwogen, in den eingebundenen Kommunen zusätzliche Halteorte zu schaffen.

Auch bei den flexiblen Bedienungsangeboten wird der Tarif des Verkehrsverbundes Region Braunschweig (VRB) angewendet.

Ab Dezember 2020 soll dieses Angebot den Einwohnerinnen und Einwohner zur Verfügung stehen. Ein Meilenstein für die Verbesserung des ÖPNV im Gemeindegebiet!

Quelle: CDU Cremlingen
28.01.2020

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