Hamburg: Duschbus für Obdachlose geht an den Start

Hamburg: Duschbus für Obdachlose geht an den Start

Drei Badezimmer und eine Kleiderkammer, untergebracht in einem ausrangierten Linienbus: In Hamburg gibt es ein neues Angebot für Menschen, die auf der Straße leben. Initiator Dominik Bloh war selbst obdachlos.

Badezimmer und Kleiderkammer: der Duschbus

Markus Scholz/ DPA

In Hamburg können sich Obdachlose künftig in einem eigens dafür umgebauten Linienbus duschen, waschen und neu einkleiden. Der Duschbus des gemeinnützigen Projektes GoBanyo soll am Samstag erstmals offiziell an den Start gehen.

„Es ist ein angenehmer Raum. Man fühlt sich dort einfach wohl. Es ist würdevoll gemacht und man hat viel Platz“, sagte Initiator Dominik Bloh bei der Vorstellung des Busses. Bloh war selbst sehr lange obdachlos und hatte damals oft eine Dusche vermisst. Deshalb startete er eine Crowdfundingaktion, bei der mehr als 168.000 Euro zusammenkamen. (Lesen Sie hier mehr zu Blohs Geschichte)

Drei abschließbare Badezimmer und eine Kleiderkammer sind nach dem monatelangen Umbau in dem ausrangierten Linienbus der Hamburger Hochbahn untergebracht. Offiziell gibt es in Hamburg etwa 2000 Obdachlose. Die Dunkelziffer dürfte GoBanyo zufolge aber deutlich höher sein. In Berlin hat kürzlich ebenfalls ein Duschbus seinen Dienst aufgenommen. Dort richtet sich das Angebot an obdachlose Frauen.

Quelle: Spiegel.de
Quelle: Hochbahn Facebookpage
07.12.2019

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