SBP: Bürgerworkshops für das Projekt Campusbahn starten am 12. November

SBP: Bürgerworkshops für das Projekt Campusbahn starten am 12. November

Stadt und Verkehrs-GmbH laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zum Auftaktworkshop des Projektes Campusbahn ein:

 

Montag, 12. November 2018

Einlass: 18:00 Uhr, Beginn: 18.30 Uhr

Ort:  Business-Bereich des Eintracht Stadions, Hamburger Str. 210, 38112 Braunschweig  

 

Wo soll die neue Stadtbahntrasse nach Querum verlaufen, was ist zu beachten? Im ersten Workshoptermin soll zunächst über den aktuellen Projektstand und mögliche Streckenführungen informiert werden. Die Teilnehmer bekommen einen Ausblick auf die nächsten Schritte, haben die Möglichkeit an Dialogstationen aktiv mitzudiskutieren und Einschätzungen abzugeben.

Die Bürgerworkshops für die Campusbahn werden nach bewährtem Konzept in mehreren aufeinander aufbauenden Terminen fortgesetzt. Ziel ist, gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern eine favorisierte Variante für das Projekt zu erarbeiten. Diese soll den politischen Gremien der Stadt Braunschweig dann in 2019 zur Beratung und Abstimmung vorgelegt werden.

 

Die Stadt Braunschweig und die Braunschweiger Verkehrs-GmbH laden alle Interessierten aus den Stadtteilen ein, sich näher zu informieren und mitzudiskutieren!

 

Wir empfehlen Ihnen die Anreise zum Eintracht Stadion mit Bus und Bahn:

Haltestelle Stadion (Schwarzer Berg): Tram 1, Bus 414 und Bus 454

Haltestelle Gesundheitsamt (Wasserwelt): Tram 1, Tram 2

Aktuelle Fahrtauskünfte auf www.verkehr-bs.de/fahrplan

 

Sollten Sie mit dem PKW anreisen, ist das Parken auf dem Parkplatz P2 kostenfrei möglich.

 

Über die Bürgerworkshops für das Stadtbahnausbauprojekt Stadt.Bahn.Plus

Im Februar 2017 wurden Stadt und Verkehrs-GmbH vom Rat beauftragt, das Zielnetz 2030 von Stadt.Bahn.Plus weiter zu planen.

Das Beteiligungsverfahren ist im Dezember 2017 mit einer Vorstellung und Diskussion der ersten Vorschläge zur Trassenführung gestartet. Es folgten Bürgerworkshops für die Projekte Volkmarode-Nord und Rautheim/Lindenberg, die im Sommer 2018 abgeschlossen werden konnten. Die politischen Gremien der Stadt Braunschweig werden im November 2018 über die weiter zu verfolgenden Varianten als Ergebnisse und Empfehlungen aus den Bürgerworkshops entscheiden.

Für das Projekt Salzdahlumer Str./Heidberg sind die Bürgerworkshops Ende August 2018 gestartet, jetzt schließt die Campusbahn mit ihrem ersten Bürgerworkshop am 12. November 2018 an.

 

 

 

Steckbrief Campusbahn

Bewertungsfaktor: 1,6 | Länge: ca. 4,0 km | Baukosten: ca. 41,4 Mio. €                          © OpenStreetMap-Mitwirkende

* in Verbindung mit Projekt Salzdahlumer Straße

 

Kurzbeschreibung

Die Campusbahn zweigt von der Hamburger Straße in Höhe des ehemaligen Pressehauses ab und führt parallel zum Anschlussgleis des Heizkraftwerkes Mitte in Richtung Osten. Im weiteren Verlauf führt sie an den Baugebieten der neuen Nordstadt vorbei und zwischen dem TU-Campus Nord sowie dem TU-Campus Beethovenstraße hindurch. Danach überquert die Strecke die Bahnstrecke Braunschweig-Uelzen sowie die Mittelriede und die Wabe, bevor die Trasse Querum erschließt.

Kontext

Die Campusbahn ist im Zuge der ersten Stufe des Stadtbahnausbaukonzeptes in der Öffentlichkeit immer wieder positiv wahrgenommen worden.

Durch den Erwerb des Anschlussgleises durch die städtische Hafenbetriebsgesellschaft scheint eine gemeinsame Führung Anschlussgleis/Campusbahn leichter realisierbar.

Herausforderungen

Durch die Führung parallel zum Anschlussgleis ergibt sich über rund die Hälfte der Strecke eine sehr „gleislastige“ Führung, teils durch den als Grünanlage geplanten „Nordpark“.

Im Bereich der Querung von Bahnstrecke/Mittelriede/Wabe ist in einem landschaftlich geprägten Bereich ein langgestrecktes Brückenbauwerk sensibel zu integrieren.

Chancen

Die Campusbahn ist planerisch bereits in allen aktuellen Bebauungsplänen (Hamburger Straße Südost (HA 132), Mittelweg Südwest (HA 113), Taubenstraße (HA 135), Nordanger (HA 136), Holzmoor-Nord (GL 51), Dibbesdorfer Straße (QU 62)) entlang der Strecke berücksichtigt. Durch diese integrierte Planung erscheint hier die Umsetzung einer nachhaltigen Verkehrsplanung, die auf den Verzicht auf das (Zweit-) Auto setzt, möglich.

Kurze Fahrzeiten und ein stabiler Fahrplan sind aufgrund einer durchgängig auf besonderem Bahnkörper möglichen Trasse erreichbar.

Quelle: StadtBahnPlus
19.10.2018

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